Bei der TCM werden nicht die Symptome unterdrückt,
sondern der Körper in seiner Ganzheit betrachtet und
behandelt. Denn
- alles im Körper ist miteinander
verbunden und steht in Wechselwirkung zueinander,
wie zum Beispiel die Leber mit den Augen und Sehnen.
- der Mensch ist Bestandteil des
Universums und nicht davon losgelöst, somit ist er
von der Umwelt abhängig und sich daraus ergebenen
Einflüsse ausgesetzt.
Die alten Chinesen zogen durch
Beobachtung ihrer Umwelt die Schlüsse, dass alles zwei
Arten von Entwicklungen hat, nämlich eine Aufwärts- oder
Abwärtsentwicklung, wie zum Beispiel: Wärme und Kälte,
Helligkeit und Dunkelheit, usw., und dass alles einem
ständigen Wandel unterzogen ist, wie bei den immer
wiederkehrenden Jahreszeiten Frühling, Sommer, Herbst
und Winter. Diese Erkenntnisse übertrugen die Chinesen
auf die Menschen und brachten die entgleisten Organismen
wieder ins Gleichgewicht.
Bei der klassischen Akupunktur werden dazu winzige
Nadeln in den so genannten Akupunkturpunkten der
einzelnen Energiebahnen, die über den gesamten Körper
laufen, gestochen. Durch den dadurch ausgelösten Reiz
kommt es zu erstaunlichen Heilerfolgen, die heute kaum
noch jemand bestreiten kann. Bei der Auswahl der
einzelnen Punkte ist es besonders wichtig, dass der
Anwender die theoretischen Grundlagen dieser Therapie
sehr genau beherzigt. |