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Neuraltherapie
Zur Linderung chronischer Leiden
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Die Wurzeln der Neuraltherapie liegen im 19. Jahrhundert
in der Lokalanästhesie mit Kokain. 1925 entdeckte der
Arzt Ferdinand Huneke die therapeutischen Möglichkeiten
mit Procain und erlebte 1940, durch diese Therapie, das
so genannte „Sekundenphänomen“, d.h. unmittelbar nach
der Injektion durch Huneke verschwand fernab vom
Injektionsort die Störung beim Patienten an der
Schulter. Die Neuraltherapie war geboren, so dass 1964
das 1. Lehrbuch der Neuraltherapie veröffentlicht werden
konnte.
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Bei dieser Infilrationstherapie werden
Störfelder beseitigt und somit Schmerzen gelindert.
Durch längere Einwirkung nervaler Reize entstehen
meistens in der Muskulatur tastbare Verdickungen, so
genannte Triggerpunkte, die oftmals erst bei gründlicher
Untersuchung festzustellen sind. Diese Reizpunkte
strahlen Schmerzen aus. Beseitigt man mit Hilfe der
Neuraltherapie diese Störung erfährt der Patient
Linderung.
Sehr oft ist es unerlässlich vor einer manuellen
Therapie, z.B. an der Wirbelsäule, diese Triggerpunkte
durch eine vorhergehende neuraltherapeutischen
Behandlung aufzulösen. |
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Durch die Neuraltherapie können Störfelder und somit
Schmerzen und Entzündungen ausgeschaltet und chronische
Leiden gelindert werden. Sie öffnet sehr oft erst das
Tor für weitere notwendige Therapiemaßnahmen.
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